Buddha Bowls

Annelina Waller
Buddha Bowls
Eine Schüssel voller Glück

Callwey Verlag
2017
ISBN: 978-3-7667-2266-9

Ja, das ist ein Trendkochbuch. Bowls sind gerade total in (oder inzwischen vielleicht auch schon wieder nicht mehr) – und so trägt die Autorin Annelina Waller etwa 50 Bowl-Rezepte zusammen. Diese sind teils herzhaft, teils süß und in diesem Buch immer vegan. Entstanden ist das Ganze durch ihre Masterarbeit über Ernährungstrends.

Zu Beginn des Buches gibt es daher auch jede Menge Ernährungswissen, beispielsweise, dass Bowls aus 10-15% Proteinen, 35-40% Getreide, 10% unverarbeiteten Fetten und 40% Vitaminen zusammengesetzt sind. Manches wirkt aber auch ein wenig übertrieben, wie: “Durch die in den Bowls steckende Mood-Food-Wissenschaft ist gute Laune garantiert” (S. 10). Ich hab auch schon schlecht gelaunt Bowls gegessen, aber sei’s drum. Außerdem gibt es Tipps, welche Lebensmittel Proteine enthalten, was toll an Omega 3 und 6 ist oder welche Buddha-Regeln es gibt (z.B. “Ein Regenbogen muss her” (S. 22). Auch wird beschrieben, was in der Küche an Tools und Ausstattung vorhanden sein sollte oder wo man die Lebensmittel einkaufen kann.

So, genug der Vorrede. Ich habe beispielsweise eine Veg-Poke Bowl gemacht (S. 136). Das war wirklich schnell und einfach, obwohl ich das Gemüse sogar durch die Spiralizer gedreht habe. Wichtig ist hier, dass der rote Reis komplett ungewürzt gekocht wird, weil er sonst nicht gar wird. Im Rezept steht nur “nach Packungsbeilage”.

Veg-Poke Bowl.
Foto: Annabell Bils

Ich liebe ja einfach die Kombi aus Mango mit etwas Herzhaftem. Was mir an diesem Rezept auch gut gefallen hat, ist das Erdnuss-Zitronen-Dressing, das auch im Buch zu finden ist. Die Nüsse geben dem Ganzen einen schönen Crunch.

Noch ein paar Worte zum Buch selbst: Es ist aufgeteilt in die Kapitel

  • Die Bowl – Eine Lovestory
  • Basis Rezepte
  • Dressingrezepte
  • Build a Bowl – Frühstücksbowls
  • Build a Bowl – Mittagsbowls
  • Build a Bowl – Abendbowls
  • Build a Bowl – Dessertbowls, sowie ein
  • Zutatenregister

und enthält 53 auf 160 Seiten – daran kann man auch gut sehen, wieviel es noch um die Rezepte drumherum gibt. Jedes Rezept ist darüber hinaus mit einem Foto ausgestattet.

Für ein leichtes Mittagessen oder ein gesundes Frühstück mit Früchten gefallen mir solche Bowls gut und da würde ich sie auch immer wieder machen. Auch, um etwas für die Arbeit einzupacken oder zum Mitnehmen ins Schwimmbad. Aber Soulfood ist das für mich nicht – auch die leckersten Bowls können meiner Meinung nach nicht mit geschmorten Ochsenbäckchen mit Kartoffelbrei mithalten.

Für mich persönlich sind das3 out of 5 stars (3 / 5).

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